TV-Nachrichtendienst veranstaltete Tag der Helfer

Panoramabild der ausgestellten Einsatzfahrzeuge am Tag der Helfer in Deichhorst.Klein hat es im Raum Delmenhorst einst angefangen, mittlerweile berichten im Auftrag von NonstopNews Kamerareporter aus ganz Deutschland. Ein Grund für den Nachrichtendienst, sich nach nunmehr 10 Jahren über einen größeren Event Gedanken zu machen, um mit vielen Wegbegleitern gemeinsam zu feiern. Und welcher Ort bietet sich da besser an, als der, an dem alles begann: Delmenhorst.

 

Der Traum vom Fliegen: Die Rettungshubschrauber waren ein Besuchermagnet.Als Veranstaltungsgelände hatten sich die NonstopNews-Macher den Stadtteil Deichhorst ausgesucht, der von der Autobahn aus leicht zu erreichen ist und mit der Divarena seit letztem Jahr auch ein Veranstaltungszentrum mit bis zu 198 Sitzplätzen bietet. Das Programm am Sonntag dem 21. April, dem so genannten "Tag der Helfer", wurde mit verschiedenen Attraktionen gespickt. Während (für alle Besucher gleichermaßen interessant) verschiedene Rettungsdienste ihre Technik präsentierten und dabei sogar zwei Rettungshubschrauber zum Anfassen parat standen, wurde besonders dem Fachpublikum in der Arena unter anderem ein Bericht zum nun beinahe 15. Mal gejährten Zugunglück von Eschede geboten, den kein geringerer als der ehemalige Einsatzleiter Gerd Bakeberg hielt.

 

Ich will Feuerwehrmann werden! Nicht nur Erwachsene bestaunten die Einsatzfahrzeuge.Als primär für den Stadtteil Deichhorst zuständige Freiwillige Feuerwehr war natürlich auch die Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst-Stadt mit dabei. Die etwa 20 Einsatzkräfte präsentierten vier Einsatzfahrzeuge und beantworteten reichlich Fragen neugieriger Besucher zu ihrer Arbeit und den ausgestellten Fahrzeugen. Besondere Beachtung bekamen aber natürlich zwei Vorführungen, welche die Ehrenamtlichen gemeinsam mit Rettungskräften von THW, DRK, ASB und MHD sowie der DLRG präsentierten.

Die erste Vorführung sollte dabei eine ausgefallene Lage darstellen. Ein Heißluftballon versuchte bei Schlechtwetter zu landen, was jedoch nur mit einer Schleiflandung funktionierte. Bei dieser riss der Ballon erst einen Fahrradfahrer vom Rad und prallte schließlich gegen ein Auto. Mehrere Verletzte waren zu versorgen, der Ballon zu sichern und aus dem durch den Aufprall verformten Pkw waren Eingeklemmte zu befreien. Selbst, wenn das Wetter und das regelmäßige Aufsteigen und Landen der Rettungshubschrauber dem Befüllen der Ballonhülle bei entsprechendem Wind im Wege standen, konnten die Zuschauer so eine nicht alltägliche Rettungsübung mitverfolgen.

  • Großer Auftritt: Hunderte Besucher verfolgten die Vorführungen am Tag der Helfer.
  • Ein Atemschutztrupp rollt den Schnellangriffsschlauch von der Haspel ab, um den Brandschutz sicherzustellen.
  • Am Unfallort wird der Pkw stabilisiert und die Fahrerin versorgt, während ein Feuerwehrmann bereits das Rad des verletzten Radfahrers beiseite räumt.
  • Die verletzte Ballonfahrerin wird von Feuerwehrleuten und Sanitätskräften versorgt.
  • THW-Helfer sichern mit der Seilwinde des Rüstwagens den Ballon.
  • Gemeinsam werden die Verletzten transportfähig gemacht. Feuerwehrleute unterstützen hierbei die Rettungskräfte.

 

Eine zweite Vorführung unter Mitwirkung der FF Stadt entstand recht spontan. Die Lage sah hier einen vergleichsweise eher häufig vorkommenden Verkehrsunfall mit einem Pkw vor, dessen Fahrerin sich nicht mehr selbsttätig aus dem Fahrzeug befreien konnte. Auch hier arbeiteten Helfer der Rettungsdienste, des THW und der Feuerwehr Hand in Hand und befreiten die Fahrzeuglenkerin mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrer misslichen Lage.

  • Aus dem Stand: Die zweite Vorführung simulierte einen Unfall zweier Pkw. Die Einsatzfahrzeuge standen bereits bereit.
  • Stück für Stück bauten sich die Einsatzkräfte auf. Jedes Team hatte seine Aufgabe. Im Vordergrund steht bereits der Brandschutz-Trupp bereit.
  • Randerscheinung: Die Straße dachten sich die Retter, sicherten aber realitätsnah auch auf der grünen Wiese ihren Arbeitsbereich ab.
  • Um an die Eingeklemmten heranzukommen, wird der zweite Pkw einige Meter zurück versetzt - auch real eine Möglichkeit, um Platz zu schaffen.
  • Hydraulisches Rettungsgerät hat auch das THW. Diesmal wurde daher einfach dessen Gerät genutzt. Hier bauen es die THW-Helfer gerade auf.
  • Glasmanagement im Vorfeld der eigentlichen Rettungsarbeiten.
  • Die Kamera im Rücken: Natürlich nutzte NonstopNews die Gelegenheit gern, um ihre Pressearbeit darzustellen.
  • Beide Türen auf der Fahrerseite sind raus, nun kommt die Beifahrerseite dran. Erkennbar die Retter innen und die Airbag-Sicherung.
  • Arbeiten auf der Beifahrerseite...
  • Die eingeklemmte Fahrerin des Pkw wird zum Teil noch mit einer Decke geschützt, während gearbeitet wird. Der Kofferraum ist vorbereitend zum Abschneiden des Daches geöffnet.
  • Letzte Schnitte an den Säulen des Pkw. Zum Abdecken der scharfen Kanten steht links ein Kamerad mit Leitkegeln bereit, welche diese sicher abdecken können.
  • Wenig später können die Retter die eingeklemmte Fahrerin schonend aus dem Pkw befreien. Auch im Ernstfall das stetige Ziel einer solchen Hilfeleistung.

 

Alles in allem konnten die Besucher der Veranstaltung so einige Einblicke in die Arbeit der Retter bekommen, die - gleichauf mit den Jubilaren - mit der Resonanz des Tages durchaus zufrieden sein dürfen.

Presselink: NonstopNews-Artikel mit weiterem Bildmaterial zum Tag der Helfer