Einsatzübung bei Firma Ernst Petershagen

Über die Drehleiter und Lichtmasten wird der Übungsort ausgeleuchtet, bei dem die Verschütteten zu finden sind.Eine ungewöhnliche Einsatzsituation für die Aktiven der FF Delmenhorst-Stadt: Kinder hatten in den Abendstunden nach starken Regenfällen verbotenerweise auf einen Schuttberg bei der Firma Ernst Petershagen gespielt. Als die Bauabfälle ins Rutschen kamen, wurden zwei Kinder verschüttet. Weitere Kinder konnten sich retten und alarmierten die Rettungskräfte.

Die zuerst eintreffenden Kräfte der FF Delmenhorst-Stadt konzentrierten sich voll auf die Suche nach den verschütteten Kindern. Da keine genauen Angaben über den Ort vorlagen, musste die Suche anfangs auf das gesamte Areal ausgeweitet werden. Parallel wurde mit allen vorhandenen Möglichkeiten für eine Ausleuchtung der Einsatzstelle gesorgt.

Die insgesamt 52 Feuerwehrkräfte wurden bei ihrer Suche von einer Gruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) und drei nachrückenden Teams der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes aus Verden unterstützt. Mit Hilfe der vierbeinigen Spürnasen gelang es dann, die vermissten Kinder zu orten, die dann anschließend gemeinsam von Feuerwehr und THW gerettet werden konnten.

Die Zusammenarbeit mit Rettungshunden war für die Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst-Stadt ein Novum. Auch mit dem THW wurde bislang eher selten zusammen gearbeitet. Umso erfreulicher war, dass die Zusammenarbeit, insbesondere die Abstimmung zwischen dem Einsatzleiter der Feuerwehr und den Führungskräften der Hilfsorganisationen, hervorragend geklappt hat.

Großen Dank gebührt bei dieser außergewöhnlichen Einsatzübung auch der Firma Ernst Petershagen, die zur Darstellung des sehr realistischen Szenarios einige Tonnen Beton und Schutt bewegt hat und so erst die Übung ermöglicht hat.

 

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