Löschwasserversorgung über lange Wege trainiert

Wasser marsch in Deichhorst! Zwei Trupps nehmen im Rahmen einer Wasserförder-Übung je ein Strahlrohr gegen einen fiktiven Flächenbrand vor.Themenblöcke im Ausbildungsdienst - das ist neu bei der FF Stadt: Im Ausbildungsdienst werden 2012 verschiedene Ausbildungsthemen verstärkt zugübergreifend behandelt. Dazu zählt unter anderem die Löschwasserförderung über lange Wege, da diese im Einsatzfall schnell zu einer personell und materiell intensiven Angelegenheit werden kann.

 

In Deichhorst übten nun zwei Halbzüge, wie im Einsatzfall schnell und effektiv Wasser herangeführt werden kann. Die angenommene Lage sah dabei einen ausgedehnten Flächenbrand entlang der Theodor-Heuss-Straße vor. Das zuerst eintreffende Löschgruppenfahrzeug begann sofort mit der Brandbekämpfung. Das notwendige Löschwasser stammte aus dem fahrzeugeigenen und 1600 Liter fassenden Löschwasserbehälter. Da jedoch absehbar war, dass dies nicht ausreichen würde, bekamen weitere Einheiten den Auftrag, für die benötigte Wasserversorgung zu sorgen.

 

Mit dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs (TLF 20/40) konnte auf die 4000 Liter aus dessen Tank zurückgegriffen werden, während sich eine weitere Löschgruppe mit dem LF 16-TS aufmachte, auf dem Gelände des Deichhorst-Centers einen Löschwasserbrunnen anzuzapfen. Die Schlauchleitung, so sah es der Plan vor, sollte mit Unterstützung der Wechsellader-Besatzung mit dem Abrollbehälter Schlauch erfolgen. Vorher jedoch wurde von der Besatzung des LF 1 der Faltbehälter des AB-Schlauch aufgebaut, aus dem das Löschgruppenfahrzeug sich weiter versorgen sollte. Die Gruppe hatte bereits eine Saugleitung gekuppelt, um aus dem 5000 Liter fassenden Falttank Wasser ansaugen zu können.

 

Begleitend zu den Maßnahmen vom Löschgruppenfahrzeug 1, dem Pendelverkehr durch das Tanklöschfahrzeug und den Aufbau der Wasserversorgung von LF 16-TS und WLF beteiligten sich auch weitere Kräfte an der Übung. So wurden beispielsweise die Drehleiter mit ihrem Wenderohr und ein weiteres Wechselladerfahrzeug mit in die Übung einbezogen. Auch ein Mannschaftstransportfahrzeug kam zum Einsatz. Nachdem die (einige hundert Meter lange) Förderleitung fertiggestellt war und zudem auch das Tanklöschfahrzeug weiteres Löschwasser heranführte, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

 

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