Feuer in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb - Lagerhalle in Vollbrand

 

So lautete die Meldung am vergangenen Dienstagabend für die rund 40 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst Stadt, die daraufhin umgehend, unter Leitung von Einsatzleiter Kai Bokelmann, mit 7 Fahrzeugen zur „Einsatzstelle“ ausrückten.

Das vom stellv. Ortsbrandmeister Florian Nicolaysen  ausgearbeitete Szenario ist Bestandteil der vierteljährlich stattfindenden Einsatzübungen der FF Stadt und sah vor, das in einer Lagerhalle für Verpackungen und Kunststoffe ein Feuer ausgebrochen ist, und sich mittlerweile zu einem Vollbrand ausgebreitet hat.

Als die ersten Einsatzkräfte die „Einsatzstelle“ erreichten, wurden sie bereits am Einfahrtstor durch einen Mitarbeiter der Firma darüber informiert, wo der Brand ist und was dort brennt. Ebenfalls wurde durch den Mitarbeiter mitgeteilt, dass eine angrenzende Produktionshalle bereits evakuiert wird.

Die primäre Aufgabe der Einsatzkräfte war, neben der eigentlichen Brandbekämpfung, die angrenzenden Gebäude (ein Wohnhaus und eine Produktionshalle) durch sogenannte Riegelstellungen zu schützen. Dafür wurde am Anfang das in den Fahrzeugen mitgeführten Löschwasser genutzt, während parallel dazu eine stehende Wasserversorgung aus den umliegenden Brunnen und Hydranten aufgebaut wurde.

 

Eine weitere Herausforderung musste durch die Einsatzkräfte gemeistert werden, als während des „Einsatzverlaufs“ ein Mitarbeiter der Firma dem Einsatzleiter mitteilte, dass beim Überprüfen der evakuierten Mitarbeiter das Fehlen von zwei Personen festgestellt wurde. Hieraufhin wurde umgehend ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz  zur Suche nach den vermissten Personen in Marsch gesetzt.

Nach gut einer Stunde wurde die Übung dann durch die Übungsleitung beendet und in der nachfolgenden Besprechung konnte durch den Übungsleiter Florian Nicolaysen und dem Ortsbrandmeister der FF Stadt Axel Sanders ein positives Resümee gezogen werden. Auch wurde dem Vertreter der Firma  J.H. Tönnjes GmbH & Co. KG gedankt, dass es trotz des laufenden Produktionsbetriebs ermöglicht wurde, eine Übung der Feuerwehr dort durchzuführen. 


 

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