Wasserwerfer

Einsatz des Dachmonitors vom TLF 20/40 der Feuerwehr Delmenhorst.Bei der FF Delmenhorst-Stadt werden verschiedene Typen von Wasserwerfern eingesetzt. Inzwischen hat sich neben dem klassischen "Wasserwerfer" auch der Begriff "Monitor" durchgesetzt, der früher vorzugsweise für fest auf Fahrzeugen auf- oder angebaute Wasserwerfer stand. Bei Drehleitern spricht man (auch heute noch) speziell von Wenderohren. Sonst unterscheidet man tragbare oder fahrbare Wasserwerfer (z.B. auf Anhänger-Fahrgestellen). Sie alle kommen zum Einsatz, wenn große Mengen Löschwasser bzw. Schaummittel eingesetzt werden müssen. Außerdem können Wasserwerfer über größere Distanzen Löschmittel ausbringen als viele handgeführte Strahlrohre. Und noch einen weiteren Vorteil besitzen die Wasser- und Schaumwerfer: Sie können, sobald sie in Stellung gebracht wurden, oft mit geringerem Personalaufwand eingesetzt werden.

 

Durchschnittlich kann das Wasser mit den vorgehaltenen Wasserwerfern über Distanzen bis zu 70 Metern eingesetzt werden, um Druckbehälter zu kühlen oder Feuer zu löschen. Dabei lassen sich bis zu etwa 2000 Liter Wasser pro Minute mit einem Wasserwerfer abgeben. Bei einigen Werfern ist zudem sogar das Ausbringen von Schaum möglich.

 

Das Wenderohr der Drehleiter ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Brandherd nicht vom Boden aus erreichbar oder nicht einsehbar ist. Hier kann dann auch bis zu einer Höhe von 30 Meter noch gezielt gelöscht werden. In unwegsamem Gelände sind tragbare Werfer von Vorteil, da sie auch über Stock und Stein zum Einsatzort getragen werden können. Die Monitore der Fahrzeuge oder fahrbare Wasserwerfer kommen dagegen oftmals bei Großbränden von Lagerhallen oder vergleichbaren Objekten zum Einsatz, zu denen eine feste Zuwegung besteht.

 

  • Der Dachmonitor des TLF 20/40
  • Das Wenderohr der DLK 23-12
  • Der Feuerwehranhänger Schaum-Wasser-Werfer
  • Ein tragbarer Wasserwerfer des TLF 20/40